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Winternacht
Der Winternachts Kälte ist mir gegenwärtig, sie hüllt alles in ein sanftes Schweigen und vermag sogar einen fröhlich plätschernden Bach der vital und voller leben von einem Berg rinnt erstarren zu lassen. Selbst der Regen der sonst ein Trommelkonzert auf den Dächern und Fensterscheiben veranstaltet wird von der Kälte verzaubert und gleitet sanft aus den Wolken und legt sich leise und behutsam auf den Boden. Und rückt eine leichte Briese die Wolken beiseite und enthüllt den Mond, legt sich sanftes, weiches licht wie ein Nebelschleier ein über die Berge und Täler und alles strahlt und funkelt friedlich. Jene Nächte sind meist die kältesten und unerbittlichsten, alles was sich nicht in die Wärme zurückziehen kann oder sich an jemanden kuscheln kann ist in großer Gefahr zu erfrieren. Auch ich erlebte schon viele solche Nächte, und wünschte mir sehnsüchtig jemanden der bei mir ist und mich umarmt, mir wärme und das Gefühl der Geborgenheit gibt. Bisher ist leider noch nichts dergleichen geschehen, doch mit Zuversicht und Hoffnung sehe ich der Zukunft entgegen und vielleicht wird eines Tages mein warten belohnt. Bis dahin werd ich still und leise im Schatten der Dunkelheit verharren und auf mein Glück warten. Wenn es meine Bestimmung ist die Winternächte in Obhut zu verbringen wird es auch geschehen, und wenn die Einsamkeit mein Schicksal ist, dann soll es so sein.
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Der Frühling in mir
Unzählige Spatzen hüpfen nervöse in den Bäumen umher und zwitschern ein fröhliches Lied. Anmutig und stolz gleiten Schwäne durch die Lüfte und auch duzende Enten fliegen in Formation zu ihren Seen und Lieblingsplätzen. Bienen, Hummeln und Wespen schwirren im Tanz mit einer leichten Briese umher und setzen sich ab und zu für eine kurze Rast auf einem frisch gewachsenen Gänseblümchen ab. Auch die ganz kleinen Geschöpfe wie Ameisen, Spinnen, Käfer und andere Insekten dürfen nicht vergessen werden. Zu Tausenden tummeln sie sich auf den satten Wiesen und Feldern und bauen ihre Behausungen aus. Bäume und Büsche entfalten sich wieder zur vollen Blüte und wo man hin schaut erblickt man lebendige Farben die das Herz eines fast jeden erfreuen. Es ist die Zeit in der alles Leben das im Winter für immer und ewig ausgestorben schien aufs Neue erwacht und sich von der schönsten Seite zeigt. Liebe liegt in der Luft. Wohin der Blick auch fällt spazieren Pärchen Hand in Hand, fahren zusammen Fahrrad oder sitzen einfach nur in einer Wiese und kuscheln. Es ist die Zeit in der die meisten Menschen wieder zufriedener sind und dadurch wächst auch wieder die Zuneigung zu einander. Wie es im Leben eben so ist hat alles seine Schattenseiten. Jene Menschen die einsam sind, fühlen sich verlassener als je zuvor und sehen nichts von all der Pracht und Schönheit. Sie ziehen sich zurück und schließen das Licht und die Wärme aus. Selbstmitleid und Neid erfüllt sie wenn liebende ihren Weg kreuzen. Es erscheint als ob das Leben sie auf die Ersatzbank gesetzt hat und kein Interesse mehr an ihnen hat. Ich bin einer dieser Menschen, was mich dazu gemacht hat ist die Einsamkeit, das betrogen werden und die schwindende Hoffnung auf Liebe. Eine Umarmung allein würde mich schon wieder aufmuntern, ein Kuss würde mein Inneres erwärmen und ein „Ich hab dich lieb“ könnte mir Hoffnung schenken, dann wärst du meine Sonne und es wäre Frühling in mir. Seid nicht so geizig mit euren Worten und Gesten der Zuneigung. Ein „Ich hab dich gern“ und eine Umarmung kosten nichts, sind jedoch für Menschen wie mich viel mehr wert als ihr euch vorstellen könnt!
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Abendrot
Der Abend färbt die Wolken in ein sanftes Rot und langsam erscheinen die Sterne am Himmel, doch betrübt mich dieser Anblick denn ich wünsche mir mehr als alles andere diesen Augenblick mit dir zu verbringen. Ich sitz da und schau zu wie die Sterne und die Dunkelheit langsam aber unaufhaltsam die Wolken und die Überreste des Tageslichtes verdrängen und was bleibt ist ein herzerweichend schönes Sternenzelt. Ein behagliches Gefühl durchfließt mich wenn ich die Sterne betrachte , es ist das selbe wie wenn ich in deine Augen schaue denn alles um mich wird unwichtig und die Zeit bleibt nur für mich einen Augenblick lang stehen . Könnte ich dies Gefühl doch nur mit dir teilen denn dann würdest du endlich verstehen was in mir vorgeht und warum ich mich so nach deiner Gegenwart sehne. Alles um mich ist friedlich, doch in mir tobt ein Kampf. Ich habe Angst das ich vergessen könnte wie du aussiehst oder wie du riechst, wie es sich anhört wenn du lachst und wie es sich anfühlt dich im Arm zu halten. Dies alles will ich nicht vergessen, doch die Zeit vergeht und die Erinnerungen schwinden. Ich könnte dir all mein hab und gut schenken und würde immer noch mein leben lang in deiner Schuld stehen, denn du hast mir die Augen und das Herz wieder geöffnet, du hast Farbe in mein graues leben gebracht und mir ohne es zu wissen gezeigt was Sehnsucht heißt. Von keiner macht der Erde werde ich mir das ein zweites mal nehmen lassen und so werd ich dich in meinem Herzen behalten. Ich bin glücklich trotz der Erkenntnis das es jetzt und wahrscheinlich auch in Zukunft nie ein uns geben wird sondern immer nur ein dich und ein mich, und sich unsere Wege trennen werden wenn sie es noch nicht getan haben. Ich wünsche mir sehr das du eines Tages dein Glück findest und auch das fühlst was ich kurze zeit empfinden durfte.
Leben heißt an Träumen festzuhalten doch hast du keine mehr hört das Leben auf und was übrig bleibt ist lediglich die Existenz
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Vielleicht bin doch nicht nur ichVielleicht bin doch nicht nur ich, der wandelt durch die grausame Finsternis dieser von hass erfüllten Welt . Gibt es nur mich der all den schmerz der existiert täglich aufs Neue spürt und immerzu nach dem Schlüssel der Hoffnung sucht. In dieser hässlichen Welt immerzu suchend nach etwas Geborgenheit und Liebe, ist nicht viel platz für Träumer wie mich doch wäre sie noch kälter ohne die Illusion meines Herzens. Kann es denn sein das du da bist auch auf der suche nach einer Lösung, alleine wandelnd im kalten und zugleich schützenden Mantel der Finsternis, und schaust ebenso zum Himmel und träumst von mir. All die fragen in meinem kopf werden von der stimme meines Herzens in tausend fetzen zerrissen, vielleicht doch nicht nur ich. Ich schreie in die die Dunkelheit wo bist du doch alles was widerhallt ist die gnadenlose stille die mich auch sonst umgibt und stets erdrückt. Vielleicht bin doch nicht nur ich der schatten meiner selbst und das Sprachrohr der Einsamkeit. Immerzu weinend einsam in der stillen ecke und noch öfters kauernd in der Menge und doch einsam wie die tränen die aus Angst entsprungen. Kann es denn sein das es nur mich gibt und dich nicht, werd ich den Rest der Tage verbringen zu suchen zu warten zu sehnen nach dem Kuss eines Traumes der aus stiller Einsamkeit entsprungen, bietet mir der Himmel nicht mehr als Illusion und der unaussprechlich schweren Aufgabe des Durchhaltens. Vielleicht bin doch nicht nur ich der hofft das sein Name leise in die Unendlichkeit geflüstert und erhört wird, dessen Kräfte tag für tag schwinden während andere fröhlich durchs leben wandeln und ihren Traum leben . Ich kann sie nicht mehr hören die Symphonie der Traurigkeit die mein innerstes bewohnt und stets nach Zuneigung trachtet, unerträglich umherschwirrend in meinem kopf und die Gedanken verwirrt. Vielleicht bin es doch nicht nur ich der erlöst werden will, und mit seinem Blick ruft „rette mich „
Aus Verzweiflung und Angst direkt aus dem Herzen eines Sehnenden entsprungen, ich bin verdammt in Einsamkeit zu wandeln, und in der Hoffnungslosigkeit zu verenden.
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